
Die aktuelle Pandemie der Afrikanischen Schweinepest (ASP) stellt eine erhebliche Bedrohung für die Wildschweinpopulationen und die Hausschweinehaltung dar. Die frühzeitige Erkennung infizierter Kadaver in bewaldeten Gebieten ist entscheidend, um die Ausbreitung der Krankheit einzudämmen. Das „Projekt Wildschwein – Adapting a digital nose for the detection of volatile organic compounds to locate wild boar carcasses in forests“ baut auf den Erkenntnissen des Projekts DigitalNose auf und passt dessen Technologie zum Nachweis flüchtiger organischer Verbindungen (VOC) an, die bei der Zersetzung von Wildschweinkadavern freigesetzt werden. Diese Technologie soll über Drohnen und/oder bodengestützte Sensornetzwerke eingesetzt werden und eine schnelle und effiziente Lokalisierung von Kadavern ermöglichen.
Die AIST Forschungsgruppe unterstützt in diesem Vorhaben die Kollegen der Partnerforschungsgruppe des Digital Media Lab und AGR.
Laufzeit: 01.09.2024 – 30.08.2025
Fördergeber/-programm: Land Oberösterreich